Samstag, 16. Juli 2011

Die Stille Reflexion



Wir brauchen die Stille Reflexion wenn wir wahrhaftig die vollkommene Ruhe und Gelassenheit des Geistes erreichen möchten.

Man muss klar erkennen, dass die Begriffe Stille und Reflexion im reinen Gnostizismus weitaus tiefere Bedeutungen aufweisen, und man diese auch gemäss ihren spezifischen Begriffsinhalten verstehen muss.

Zusammengefasst bedeutet Stille hier die Ruhe des Nicht-Denkens und Reflexion bedeutet ein intensiv aktiviertes und klares Bewusstsein.


Schritte, denen man folgt:

1. Entspannung: Es ist unabdingbar, dass man lernt den Körper für die Meditation zu entspannen. Kein Muskel darf angespannt sein.

2. Ruhige und gelassene Reflexion: Bevor irgendein Gedanke aufkommt, müssen wir uns zuerst über den Gemütszustand, in dem wir uns befinden, klar bewusst werden.

Das Grundprinzip und lebendiges Fundament von Samadi besteht aus einem nach innen schauenden Erkennen von sich selbst. Es ist unabdingbar, uns während der Tiefenmeditation nach innen zu richten.

Es ist notwendig zu erkennen, dass jedweder Gedanke der aus dem Verstand (auch aus dem Verständnis) auftaucht, stets aus den verschiedenen Polaritäten wie Schmerz oder Genuss, Freude oder Traurigkeit, Behagen oder Unbehagen usw. entsteht.

3. Stille Beobachtung: Wir müssen unseren Geist gelassen beobachten, unsere volle Aufmerksamkeit auf jede mentale Form richten, die auf der Leinwand des Intellektes erscheint. “Versuchen den Geist ununterbrochen zu beobachten”

4. Mantralisation oder Koan: Hier soll der Intellekt einen empfänglichen, integralen, allumfassenden, vollständigen, ruhigen und tiefgründigen Zustand annehmen.

Der Zweck dieser Phase ist:
a) Die magischen Kräfte der Mantras oder Koans in unser inneres Universum zu mischen.
b) Das Bewusstsein zu erwecken.
c) Innerlich christische Atome von höchster Spannung anzusammeln.

5. Psychoanalyse: Die Wurzel und den Ursprung jedes Gedankens, jeder Erinnerung, jeder Zuneigung, jeder Emotion, jedes Gefühls, jedes Grolls etc. ermitteln, untersuchen, erforschen, so wie sie im Geist auftauchen.

Während der Psychoanalyse muss man den Ursprung, den Grund oder das grundlegende Motiv aller Gedanken, Erinnerungen, Bilder und Assoziationen erforschen, prüfen und hinterfragen, wenn sie vom Grund des Unterbewusstseins auftauchen.

Es ist wichtig, Schläfrigkeit willentlich und graduell herbeizuführen. Es ist klar, dass durch die weise Verbindung von Schläfrigkeit und Meditation das entsteht, was man Erleuchtung nennt.

Auf diese Weise taucht man tief ein in die versteckten und unbekannten Ebenen des Geistes und lernt so die intimen Triebkräfte unserer Gedanken, Gefühle und Handlungen kennen.


Der Geist und die Sexualität


Alles was wir bis jetzt über die Praxis der Meditation und das Beherrschen des Geistes geschrieben haben muss auch von der sexuellen Transmutation gestützt werden, wenn wir wirklich möchten, dass sich unser Geist in ein nützliches Fahrzeug des Intimos verwandelt.

Diesbezüglich vereinen sich der Buddhismus und der Christentum. Der Geist muss christifiziert werden, und nur das Christische Feuer, welches in uns durch die Praxis der Sexualmagie wirkt, kann unseren Geist christifizieren. Meister Samael erklärt uns:

“Der Geist ist intimst mit der Sexualität verbunden und es ist praktisch unmöglich den Geist zu studieren, ohne dabei das sexuelle Problem zu berücksichtigen.

Es gibt unzählige Studenten des Okkultismus die sich dem Yoga und den Lehren von Krishnamurti widmen, da diese armen Wesen aber unaufhörlich Fornikation treiben, erreichen sie nichts und verschwenden bedauerlicherweise nur ihre Zeit. Es ist unmöglich den Geist von der Sexualität zu trennen. Der Geist und die Sexualität sind aufs Innerste miteinander verbunden und wenn unsere Studenten ihren Materie-Verstand in Christus-Verstand verwandeln möchten, so müssen sie ihren Kelch (das Gehirn) mit dem heiligen Wein des Lichtes (dem Samen) füllen.

Es ist einfach unmöglich den Geist zu christifizieren während wir weiter Fornikation treiben, unkeusch sind.

Man muss intensivst Sexualmagie praktizieren um den Geist zu transformieren, zu verwandeln.

Durch die Praxis der Sexualmagie füllen wir unseren Geist mit transformativen Atomen von höchster Spannung.

Auf diese Weise bereiten wir unseren Mentalkörper auf das Herabkommen des Feuers, auf den Advent des Feuers vor.

Wir müssen den esoterischen Buddhismus genauso wie das esoterische Christentum studieren, um nicht dieselben Fehler zu begehen wie so manch gegenwärtige Schule, speziell in Verbindung des Geistes mit der Meditation.

Die Lehre des Wassermannzeitalters wird das Ergebnis einer Mischung aus dem esoterischen Buddhismus mit dem esoterischen Christentum sein.”

“Bevor das falsche Morgenrot über der Erde aufgeht, werden jene welche den Wirbelsturm und das Gewitter überlebten den Intimo preisen, und ihnen werden die Zeugen der Morgenröte erscheinen.”


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