Montag, 22. November 2010

Was um alles in der Welt sind Gnostiker?

Die Worte Gnostiker und Gnostizismus gehören normalerweise nicht gerade zum Standart-Wortschatz des heutigen Menschen. Tatsächlich ist weit mehr Menschen das Antonym (Ggenteil) vom Gnostiker, nämlichAgnostiker, vertraut, das wörtlich einen Nicht-Wissenden oder Ignoranten bezeichnet, doch im übertragenen Sinn beschreibt es die Haltung von Personen, die nicht an eine Religion glauben, sich aber dennoch nicht gerne als Atheisten bezeichnen lassen. Gnostiker gab es jedoch schon lange vor den Agnostikern, und sie scheinen größtenteils viel interessantere Leute gewesen zu sein, als die letzteren. Ganz im Gegensatz zu den Nicht-Wissenden betrachteten sie sich als Wissende – gnostikoi auf Griechisch - und benannten damit diejenigen, die Gnosis oder Wissen besaßen. Die Gnostiker waren Menschen, die größtenteils während der ersten drei oder vier Jahrhunderte der sogenannten christlichen Ära lebten. Die meisten von ihnen würden sich wahrscheinlich nicht selbst Gnostiker genannt haben, sondern sie hätten sich als Christen betrachtet, seltener auch als Juden oder Angehöriger alter ägyptischer, babylonischer, griechischer und römischer Kulte. Sie waren keine Sektierer oder Mitglieder einer besonderen neuen Religion, wie Verleumder behaupten, sondern vielmehr Menschen, die eine gemeinsame Lebenshaltung besaßen. Von dieser Lebenshaltung könnte vielleicht gesagt werden, dass sie von der Überzeugung getragen war, dass direktes, persönliches und absolutes Wissen zugänglich sei und mehr noch, dass die Erlangung solchen Wissens immer die höchste Erfüllung des menschlichen Lebens bedeuten müsse. Dieses Wissen, oder Gnosis, wurde nicht als rational wissenschaftlich aufgefasst, auch nicht als philosophisches Kennen der Wahrheit, sondern eher als ein Wissen, das im Herzen auf intuitive und mysteriöse Weise entsteht und deshalb in mindestens einer gnostischen Schrift (im Evangelium der Wahrheit) Gnosis kardias, die Weisheit des Herzens genannt wird. Das ist offensichtlich eine religiöse Vorstellung, die gleichzeitig höchst psychologisch ist, denn der Sinn und Zweck des Lebens scheint somit weder in einem Glauben zu bestehen, der blindes Fürwahrhalten und ebenso blinde Unterdrückung betont, noch arbeitet diese Vorstellung mit dem rein äußerlichen Nur-Gutes-Tun, sondern vielmehr mit innerer Einsicht und Transformation; kurz gesagt, es handelt sich hier um einen tiefenpsychologischen Prozeß. 

Wenn wir uns die Ansicht zu eigen machen, die Gnostiker als frühe Tiefenpsychologen zu betrachten, dann wird sofort klar, warum sich die gnostischen Lehren und Praktiken radikal von den Lehren und Praktiken des orthodoxen Christen- und Judentum unterscheiden. Das Wissen des Herzen, nach dem die Gnostiker strebten, konnte nicht erlangt werden, indem man mit Jahwe einen Handel schloß oder indem ein Vertrag oder eine Vereinbarung abgeschlossen wurde, die dem Menschen körperliches und seelisches Wohlbefinden für die Gegenleistung des sklavischen Ausführens bestimmter Regeln garantierte. Noch konnte Gnosis durch den inbrünstigen Glauben erworben werden, daß durch das Opfer eines göttlichen Mannes in der Geschichte die Last der Schuld und Frustation von den Schulten des Menschen genommen werden könnte und daß auf diese Weise ewige Glückseeligkeit jenseits der Begrenzungen der sterblichen Existenz gesichert sei. Die Gnostiker leugneten nicht die Nützlichkeit der Thora oder die Großartigkeit der Gestalt Christi, des Gesalbten des höchsten Gottes. ... Sie bestritten auch nicht die Größe der Sendung jener mysteriösen Persönlichkeit, welche die Menschen in seiner Verkleidung als Rabbi Jehoshuah von Nazareth kannten. Das Gesetz und der Erlöser, die beiden am tiefsten verehrten Ideen der Juden und Christen, wurden jedoch für den Gnostiker bloße Mittel zur Erlangung eines Ziels, das größer war als sie selbst. Sie wurden Beweggrund und Hilfmittel, die in gewisser Weise zu persönlicher Erkenntnis hinführen können, welche, nachdem sie einmal erworben ist, weder Gesetze noch Glauben benötigt. Für diese Menschen sind, wie Carl Gustav Jung es viele Jahrhunderte später ausdrückte, Theologie und Ethik nur Trittsteine auf dem Weg zur Selbsterkenntnis (Auto-Gnosis). 

Siebzehn oder achtzehn Jahrhunderte trennen uns von den Gnostikern. In dieser Zeit wurde der Gnostizismus nicht nur zu einem vergessenen Glauben (wie ihn einer seiner Interpreten, G.R.S. Mead in „Fragmente eines vergessenen Glaubens“, bezeichnete), sondern auch zu einem Glauben und einer Wahrheit, die unterdrückt wurde. Wahrscheinlich wurde kaum eine andere Gruppierung zwei Jahrtausende lang so unerbittlich und konsequent gefürchtet und gehaßt, wie die unglückseligen Gnostiker. Religionsbücher sprechen von ihnen immer noch als den ersten und gefährlichsten aller Ketzer, und auch das Zeitalter der Ökumene scheint sie nicht mit den Wohltaten christlicher Liebe bedacht zu haben. Lange vor Hitler begannen Kaiser Konstantin und seine grausamen Bischöfe mit der Praxis des religiösen Genozids gegen die Gnostiker, und diesem ersten Holocaust sollten im Laufe der Geschichte noch viele weitere folgen. Die letzte größere Verfolgung endete im Jahre 1244 mit der Verbrennung von 200 Gnostikern der Spätzeit (die Katharer) im Schloß  von Montségur in Frankreich, einem Ereignis, das Laurence Durell als die Thermopylen der gnostischen Seele beschrieb. Einige der prominentesten Vertreter der Opfer des jünsten Holocaust haben noch immer nicht die in der Geschichte am stärksten verfolgten religiöse Minderheit als ihre Leidensgenossen erkannt, wie die Attacken Martin Bubers gegen C.G. Jung und den Gnostizismus beweisen. Juden und Christen, Katholiken, Protestanten und Orthodoxe (und im Fall der manichäischen Gnostiker sogar Anhänger Zoroasters, Moslems und Buddhisten) haben die Gnostiker mit hartnäckiger Entschlossenheit gehaßt und verfolgt.

Warum? Nur deshalb, weil ihr Widerspruchsgeist oder ihre Gleichgültigkeit gegenüber den Moralgesetzen die Rabbis empörte, oder weil ihre Zweifel bezüglich der physischen Inkarnation Jesu und ihre Neuinterpretation der Auferstehung die Priester verärgerte? Oder deshalb, weil sie Ehe und Fortpflanzung ablehnten, wie einige ihrer Verleumdner behaupten? Wurden sie vielleicht wegen Unzüchtigkeit oder Ausschweifung verabscheut, wie andere vorbrachten? Oder könnte es vielleicht auch sein, dass die Gnostiker wirklich ein Wissen besaßen, und das dieses Wissen sie sowohl für weltliche wie auch für kirchliche Einrichtungen äußerst gefährlich machte?

Es ist nicht leicht, auf diese Frage eine Antwort zu geben, doch nichtsdestoweniger muß der Versuch unternommen werden. Wir könnten solch eine Antwort versuchen, wenn wir sagen, daß sich die Gnostiker von der Mehrheit der Menschen nicht nur in Einzelheiten des Glaubens und ethischer Vorschriften unterschieden, sondern in der ganz wesentlichen und grundlegenden Sichtweise der Existenz und ihres Zwecks. Die Meinungsunterschiede waren radikal im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie gingen bis an die Wurzeln (lateinisch radix) der Vorstellungen und Haltungen, die die Menschheit gegenüber dem Leben einnimmt. Ungeachtet ihres religiösen und philosophischen Glaubens nähren die meisten Menschen gewisse unbewußte Vorstellungen über die conditio humana, die nicht dem Wirken des formulierten, klar umrissenen Bewußtseins entstammen, sondern aus einer tiefen, unbewußten Unterschicht des Geistes strömen. Dieser Geist wird viel mehr von der Biologie als von der Psychologie beherrscht; er wirkt eher automatisch, als daß er bewußten Entscheidungen und Einsichten unterworfen wäre. Die wichtigste dieser Vorstellungen, in der alle anderen zusammengefaßt werden können, ist der Glaube, daß die Welt gut und daß Wirken darin irgendwie wünschenswert und letztendlich nützlich sei. Diese Annahme führt zu zahlreichen weiteren, die allesamt mehr oder weniger durch Unterwürfigkeit unter äußere Umstände und unter die Gesetzmäßigkeiten gekennzeichnet sind, die sie zu bestimmen scheinen. Trotz der zahllosen vernunftwidrigen und schlimmen Ereignisse in unseren Leben, trotz der unglaublichen Abläufe, Irrwege und wiederholten Wahnsinnstaten der Menschheitsgeschichte, im kollektiven wie im individuellen Sinn, glauben wir weiterhin an die Notwendigkeit, in der Welt und mit der Welt zu wirken, denn sie ist trotz allem Gottes Welt; und deshalb müssen in ihrem Wirken Sinn und Güte verborgen liegen, auch wenn wir sie nur sehr schwer wahrnehmen können. Deshalb müssen wir weiterhin unsere Rolle in diesem System ausfüllen, so gut wir es können, müssen gehorsame Kinder, aufmerksame Ehemänner, pflichtbewusste Gattinnen, wohlerzogene Metzger, Bächer, Kerzenzieher sein und wider alle Hoffnung hoffen, daß aus diesem sinnlosen Leben der Konformität doch irgendwie eine Offenbarung des Sinns erstehen wird. 

So eben nicht, sagten die Gnostiker. Geld, Macht, Regierung, die Gründung von Familien, das Zahlen von Steuern, die endlose Kette der Gefangenschaft in Umständen und Verpflichtungen – nichts von alledem wurde jemals in der Geschichte der Menschheit so vollständig und uneinschränkt abgelehnt, wie von den Gnostikern. Nie haben die Gnostiker gehofft, daß irgendeine politische oder wirtschaftlich Revolution alle störenden Elemente in dem System, in dem die menschliche Seele gefangen ist, beseitigen könnte oder auch nur sollte. Ihre Ablehnung betraf nicht eine bestimmte Form des Eigentums zugunsten einer anderen, sondern sie bezog sich auf die vorherrschende Systematisierung des Lebens und der Erfahrungen als Ganzes. Und damit waren die Gnostiker im Besitz eines so furchtbaren und tödlichen Geheimnisses, daß die Herrscher aller Welt – das heißt, die sekulären und religiösen Mächte, die zu allen Zeiten von den etablierten Gesellschaftssystemen profitierten – nicht zulassen konnten, daß dieses Geheimnis bekannt oder gar in ihrem Machtbereich offen verkündet würde. Die Gnostiker wußten tatsächlich etwas, und zwar folgendes: daß das menschliche Leben seine Versprechen nicht im Rahmen der Strukturen und der etablierten gesellschaftlichen Gegebenheiten erfüllen kann, denn sie alle sind bestenfalls nur schattenhafte Projektionen einer anderen und weit grundsätzlicheren Wirklichkeit.  

Niemand kann sein wahres Selbst verwirklichen, indem er das ist, was die Gesellschaft von ihm zu sein erwartet, noch indem er tut, was sie von ihm zu tun fordert. Familie, Gesellschaft, Kirche, Handel, Gewerbe, politische und patriotische Bindungen wie auch moralische und ethische Regeln und Gebote können in Wahrheit nicht im geringsten zum wirklichen geistigen Wohl der menschlichen Seele beitragen. Sie sind im Gegenteil oftmals gerade Fesseln, die uns von unserer wahren geistigen Bestimmung fernhalten.

Dieser Wesenszug des Gnostizismus galt in früheren Zeiten als häretisch und wird auch heute noch oft "weltverneinend" und "lebensfeindlich" genannt, aber er beweist natürlich nur gute Psychologie und gute spirituelle Theologie, weil er dem gesunden Menschverstand entspricht.  

Der Politiker oder der Sozialwissenschaftler mag die Welt als Problem betrachten, das es zu lösen gilt, doch der Gnostiker mit seiner psychologischen Unterscheidungskraft erkennt sie als schwierige Situation, aus der wir uns durch Einsicht befreien sollen. Denn die Gnostiker wie die Psychologen streben nicht nach Veränderung der Welt, sondern nach der Transformation des Geistes, was zur natürlichen Folge hat, die Haltung gegenüber der Welt zu verändern. Auch viele Religionen neigen dazu, in ihren Therorien eine Haltung der Innerlichkeit zu bejahen, doch infolge ihrer Präsenz im Rahmen der gesellschaftlichen Institutionen verneinen sie dies immer in der Praxis. Gewöhnlich beginnen Religionen als Bewegung einer radikalen Befreiung entlang spiritueller Leitlinien, doch sie enden unausweichlich als Pfeiler eben jener Gesellschaftsstrukturen, die unsere Seelen in Fesseln halten. 

Wenn wir wünschen, Gnosis, die Weisheit des Herzens, zu erlangen, welche die Menschen befreit, müssen wir uns von dem falschen Kosmos frei machen, den unser konditionierter Geist erschafft. Das griechische Wort kosmos, ebenso wie das hebräische olam, die oft unzutreffend mit Welt übersetzt werden, drücken in Wirklichkeit viel eher der Vorstellung von Systemen aus. Wenn die Gnostiker sagten, daß das sie umgebende System böse sei und daß man aus ihm herauskommen müsse, um Wahrheit zu erkennen und Sinn zu entdecken, so waren sie damit nicht nur die Vorläufer der unzähligen entfremdeten Außenseiter, angefangen vom Heiligen Franziskus bis hin zu den Beatniks und Hippies, sondern sie sprachen auch eine psychologische Tatsache aus, die nach ihnen erst von der modernen Tiefenpsychologie wiederendeckt wurde.  

C.G. Jung formulierte eine alte gnostische Einsicht neu als er sagte, daß das extravertierte menschliche Ego zurerst gründlich seiner eigenen Entfremdung von dem größeren Selbst bewußt werden müsse, bevor es beginnen kann, in den Zustand einer engeren Einheit mit dem Unbewußten zurückzukehren. Bevor wir uns nicht völlig bewußt sind, wie unangebracht unser extravertierter Zustand ist und wie wenig er unseren tieferen spirituellen Bedürfnissen genügt, so lange werden wir nicht einmal das kleinste Maß an Individuation erreichen, durch die erst eine weitere und reifere Persönlichkeit entsteht. Das entfremdete Ego ist Vorläufer und unvermeidliche Vorbedingung eines Egos, das den Individuationsprozess durchlaufen hat. Ebenso wie Jung lehnten die Gnostiker nicht grundsätzlich die Erde, so wie sie ist, ab. Sie erkannten sie als einen Schirm, auf den der Demiurg des Geistes sein trügerisches System projiziert. Wenn in gnostischen Schriften die Welt verurteilt wird, so werden dafür ausschließlich die AusdrückeKosmos oder dieses Äon gebraucht, doch niemals Gäa (die Erde), die als neutral, wenn nicht als ausgesprochen gut angesehen wurde. 

Es war dieses Wissen um die geistige Unfruchtbarkeit und völlige Unzulänglichkeit der etablierten Institutionen und Werte, ein Wissen, das man im Herzen trägt, welches den Gnostikern als Grundlage sowohl für die Konstruktion eines Bildes des universellen Seins als auch eines Systems zusammhängender Schlußfolgerungen diente, die aus diesem Bild abgeleitet werden können. (Wie zu erwarten, geschah dies bei den Gnostikern weniger durch Philosophie und Theologie als durch Mythen, Rituale und die Pflege der mythischen-poetischen und imaginativen Eigenschaften ihrer Seele.) Wie so viele sensitve und nachdenkliche Menschen vor und nach ihnen empfanden sie sich als Fremde in einem ihnen fremden Lande, als verlorener Samen ferner Welten eines grenzenlosen Lichts. Einige zogen sich, wie die entfremdete Jugend der sechziger Jahre, in Kommunen und Einsiedeleien zurück – Gemeinschaften von Außenseitern am Rande der Zivilisation. Andere, die vielleicht noch zahlreicher waren, blieben in den Kulturzentren der großen Metropolen wie Alexandria und Rom und erfüllten nach außen hin ihre Rolle in der Gesellschaft, während sie in ihrem Inneren einem anderen Herrn dienten – eben in der Welt, aber nicht von der Welt. Die meisten von ihnen besaßen Bildung, Kultur und Wohlstand, doch waren sie sich der unleugbaren Tatsache bewußt, daß alle diese Errungenschaften und Schätze vor der Gnosis des Herzens verblassen, dem Wissen um die Dinge, die wirklich sind. Das Wunder, daß der Hexenmeister von Küsnacht, der seit seiner frühen Kindheit seine eigene Gnosis sucht und fand, eine enge Verbundenheit mit diesen seltsamen und einsamen Leuten fühlte, diesen Pilgern der Ewigkeit, auf dem Heimweg zwischen den Sternen.

Stephan A. Hoeller, aus „Der gnostische Jung“

Kommentare:

  1. Lieber Stephan Hoeller!
    Dieser Artikel: "Was um alles in der Welt sind Gnostiker?" gehört zum Besten was ich je zu diesem Thema gelesen habe! Da ich mich selbst als Gnostiker begreife möchte ich mich mit folgenden Texten zu diesem Thema äußern:

    1. Der Weg zum Seelenheil
    http://www.img69.de/load.php?id=6b9d937c9a22756

    2. Das Thomasevangelium
    http://www.img69.de/load.php?id=3cf576920dfa682

    Herzlich,
    "Hans Scholl"

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  2. Sehr GEEHRTER Herr Hoeller!
    Ich badanke mich führ ihren wundervollen Artikel, der mich ein weiteres Teil des Puzzels finden lies.
    Seit heute kann ich zufrieden sagen ich bin Gnostiker.
    Vielleicht lerne ich dadurch nützliche Freunde oder Feinde kennen, die mir weitere Teile meines Puzzelss
    schenken. Und vielleicht schaffe ich es selbiges zu komplettieren bevor ich sterbe.

    Vielen Dank!

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    1. Nun weiss ich auch wohin ich gehöre. Als ich den Artikel gelesen hatte sagte ich mir: das bin Ich. Bin in der Anthropsophie beheimatet, und doch fehlte mir etwas. Wenn ich beide verbinde komme ich an.
      Auch ich, als älterer Mensch, bin ein Suchender.
      Im Frieden.
      Therese

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  3. gnostizismus absoluter scheiß versteck euch nicht hinter euren unnötigen weltbildern und lasst diese egopushenden und zwanghaften theorien sein!!!
    erforscht euer inneres, meditiert, geht im wald spazieren und lasst euch von der natur überwältigen und von dem vielen leben, seid auch mal allein und verbringt weniger zeit vor unnötigen sachen wie fernsehrer usw. dann werdet ihr schon allein erkennen was ihr gesucht habt und wie falsch diese falsche Nüchternheit und der Kontrollzwang und das verhaftetsein euch schaden und dass ihr dringend einen anderen weg einschlagen müsst, auch würde ich zum erforschen der träume zu öfterer entspannung raten!
    Grüße und versucht es mal

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  4. "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich."

    Jesus Christus

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    1. AMEN! Nach 40 Jahren Suche im Hochmut, habe ich die ganze Wahrheit über Gott, Schöpfung, die Welt und ICH/Mensch gefunden, im Demut und in der Liebe Jesus Christi.

      Gruß.

      PS; Ungeheuchelte Demut wird alle Suchenden den Weg zur Wahrheit führen.

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  5. Kommentar von "Dasein"

    Auch ich stimme mit den Aussagen der Gnostiger überein. Schön zu lesen und zu hören, dass es andere Menschen ebenfalls so sehen.Es werden immer mehr Menschen die bei ihrer Suche zueinander finden.
    Hierzu noch ein tolles Bekennntnis der Hirnforschrin

    Dr.Jill Bolte Taylor - "Wie cool! Ich habe einen Schlaganfall...!"

    http://www.youtube.com/watch?v=pL3pRczi0_o

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    1. @"Dasein"

      Sry. meine Tippfehler :
      Gnostiker und Hirnforscherin meine ich.

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  6. Wir sind alle Suchende, doch wir suchen oft dort, wo nichts zu finden ist. "Ich werde es in Eure Herzen pflanzen" Dort sollten wir suchen.

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  7. Sehr interessant die Parallelen zum (Advaita) Vedanta. Was ist Erkenntnis was ist Ankommen. Ankommen ist die Erfahrung immer schon da gewesen zu sein, immer Hier und Jetzt zu sein. Erkenntnis bedingt jemanden der etwas erkennt. Das falsche Selbst (Ego) erkennt das wahre Selbst und wird gewahr das es nie ein falsches Selbst gegeben hat sondern immer nur das eine Absolute, reines Sein, Gott, Brahman, reines Bewusstsein. Es gibt unzählige Namen. dafür. Seit unserer Geburt wurden wir konditioniert und halten uns fälschlich für diesen Körper mit all seinen Emotionen und Gedanken. Das Selbst offenbart sich selbst durch die einfache Frage: "Wer bin Ich?" und einem Augenblick in dem das Denken stoppt.

    A. Shankara

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  8. „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Antoine de Saint-Exupéry

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    1. genau das wollte ich auch zitieren!
      Dabei hätte sich Saint-Exupery selbst sicher nicht als Gnostiker gesehen, aber das ändert nichts!

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  9. "Und als ich begriff, dass all meine Abgründe, meine Schuldgefühle und meine Schwächen in Wahrheit meine Stärken sind, wusste ich, dass alles, was ich da draussen so lange gesucht hatte, schon immer da war - in mir drin.

    Ich weiss, erst wer den tiefsten Punkt erreicht und den Blick nach innen gerichtet hat, kann seine Wahrheit erkennen – und sich selbst vergeben."


    Aus Suchen und Finden von Mena de Roja

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    1. Sie haben Recht und leider zugleich Unrecht. Gäbe es Vergebung durch einen Vater Gott, der zugleich Erbauer wäre, dessen was wir wahr nehmen, dann würden wir nicht darum streiten und zweifeln.
      Ich bin Agnostistker. Ich bin der Überzeugung, dass wie durch Zufall im Universum sind und es keinen göttlichen Funken gibt.
      Wir sind Sternenkinder! Duch Zufall geboren und durch den Zufall des Chaos existierend. Aber auch das ist wunderschön. Vielleicht sogar noch schöner. Kein Übervater, der alles regelt und bestimmt! Nur wir selbst bestimmen. Aber wir enden auch definitif wieder bei den Sternen. Als Sternen-STAUB.

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  10. "...der seit seiner frühen Kindheit seine eigene Gnosis sucht und fand, eine enge Verbundenheit mit diesen seltsamen und einsamen Leuten fühlte, diesen Pilgern der Ewigkeit, auf dem Heimweg zwischen den Sternen."

    Ganz genauso fühle ich mich! Schon mein ganzes Leben lang. So bin ich also nicht allein... Das ist so tröstlich! Meinen herzlichsten Dank für diesen wunderbaren Artikel.

    Me Agape, Mara

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    1. OOh Nein, ich als lewidenschaftlicher Gnostiker habe entwas schreckliches erlebt. ich glaube der demiurg hat besitz über mich ergriffen mein körper dient als wirt für ihn. WAs soll ich machen meine gnostischen erscheinugen nehmen mit der zeit ab und ich glaub ich werde zu einm somatiker bitte helft mir wie bekomme ich den Demiurg aus meinem körper!

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    2. MEIN PENIS IST LANG

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    3. Meiner auch!!!

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    4. Scheiß den Demiurg aus mein bruder!

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  11. Das Innere Paradies verlangt das Äußere. (Den realen Garten Eden). Ansonsten bin ich der Gnostik sehr angetan. Die Mitteilungskanäle Gottes sind DAS GEWISSEN---DER INSTINKT---DIE INTUITION. Das Erkennen des Zusammenspiels dieser geistigen Halteanker ist das ganze Geheimnis! Die inneren "Anweisungen" sind immer lauter. Im Gegensatz zu dem Werkzeug Verstand.

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