„Die Psychologie der Chakren“ Der Mensch und sein okkulter Kosmos
Wenn wir unseren Körper betrachten, kennen wir seinen Knochenbau, die Muskeln und seine fünf Sinne. Als Menschen fühlen und denken wir. Wir haben oft starke Gefühle, aber in welcher Region oder Ebene von uns liegt ihr Schwerpunkt? Genau, in dieser besagten astralen Region, derselben 5. Dimension. Die Gedanken haben ihren Urspung in der 6. Dimension oder der Mentalwelt. Auch diese haben ihren spezifischen Körper, ihr eigenes Vehikel oder Fahrzeug, mit dem sie sich ausdrücken können, das ist der Mentalkörper.
Wenn wir also den physischen Körper betrachten, können wir ihn der dritten Dimension oder Ebene zuordnen. Der physische Körper an und für sich ist aber ohne seinen höheren Aspekt nur ein Kadaver, nur lebloses Fleisch und Knochen. Sein vitaler Aspekt ist eben der Vitalkörper oder auch ätherischer Körper oder Fahrzeug genannt. Das ist der Aspekt von uns in der vierten Dimension. Wie sein Name schon besagt belebt der Vitalkörper den physischen Körper. Wenn ein Mensch stirbt, dann wird der Vitalaspekt vom physischen Aspekt durch die wunderbare Intelligenz der Natur getrennt. Deswegen stirbt dann der physische Körper...
Der physische Körper und sein Ätherkörper oder Vitalkörper sind also in ganz enger Verbindung zueinander, und eigentlich verhält es sich auch so mit den weiteren höheren Aspekten wie astral, mental, kausal, usw., alles steht in einer wunderbaren gegenseitigen Beziehung zueinander. Wir können uns eine Zwiebel vorstellen. Die verschiedenen Dimensionen ähneln den verschiedenen Schichten einer Zwiebel. Mehr sogar, sie durchdringen sich beständig gegenseitig, ohne sich aber zu vermischen. Deswegen können wir jetzt hier in der dritten Dimension fühlen und denken. Beides ist real. Beides ist gegenwärtig. Man kann aber beides nicht mit den fünf physischen Sinnen wahrnehmen.
Hier kommen wir zu den Sinnen unseren astralen Aspekts, des Astralkörpers. Auch der Astralkörper hat seine eigenen Sinne oder Wahrnehmungsfähigkeiten. Die Intuition, der Raumsinn, Hellsichtigkeit, Telepathie, usw. sind Fähigkeiten des astralen Aspekts, Sinne vom Astralkörper. All diese Fähigkeiten liegen in latenter Form in uns. Da aber die Menschheit in Urzeiten in den Schlaf des Bewusstseins gefallen ist und eine Vielzahl von psychologischen Ichs geformt hat, sind diese Kräfte in uns im schlafenden Zustand und ungenützt oder anders gesagt ganz einfach nicht entwickelt.
Interessant ist das jede Geburt drei Kräfte benötigt. Ein Baby wird geboren durch das Einwirken dreier Kräfte. Der Vater ist eine aktive Kraft. Die Mutter stellt die passive, also aufnehmende Kraft dar. Die Sexualität, der elektrische Magnetismus oder Eros ist die neutrale Kraft die verbindet. Drei Kräfte sind notwendig für jede Geburt, für jede Schöpfung. Diese Gesetzmässigkeit wird in den Kulturen weltweit mit verschiedenen Namen dargestellt. Im Christentum kennen wir es unter dem Begriff der Dreifaltigkeit von Vater, Sohn und dem Heiligen Geist. Im Hinduismus ist es Brahma, Vishnu und Shiva. In Ägypten war es Isis, Osiris und Horus.
Die Prinzipien sind immer dieselben, auch in unserem physischen Körper. Dieser wird durch drei Hauptnervensysteme gelenkt, welche zuständig sind für alle Handlungen wie Reizweiterleitung, Verdauungsprozesse, instinktive Handlungen, usw., eine Schaltzentrale sozusagen.
Diese dreifache Schaltzentrale besteht aus:
- dem zerebral-spinale Nervensystem, Vermittler der bewussten Funktionen
- dem Nervensystem des Grossen Sympathikus, Vermittler des Unbewussten und Instinktiven
- dem System des Para-Sympathikus oder Vagus, in dem die instinktiven Funktionen durch den Verstand gebremst werden.
In jedem Kosmos regiert das Gesetz der Drei das Gesetz der Sieben. Drei Strahlen und sieben magnetische Zentren sind die Grundlage eines jeden Kosmos (Kosmos bedeutet Ordnung), sei er unendlich gross oder unendlich klein.
Die Siebenfältigkeit finden wir im astralen Aspekt unseres Körpers wieder.
Stellen wir uns die Nervenbahnen vor. Dort wo viele Nervenstränge aufeinandertreffen entsteht ein Wirbel. Dieser Nervenknoten wird Ganglion genannt. Hier existiert eine erhöhte Spannung, ausgelöst durch das Kreuzen der Nervenimpulse. Die Spannung ist eine Ebene, das durch die Spannung verursachte Licht eine weitere Ebene oder Dimension.
Das Wort Chakra ist aus der Sanskrit-Sprache und bedeutet Rad. Wenn wir uns einen Wirbel elektrischer Energie vorstellen gleicht das einem Rad. Hellsichtige Yogis im fernen Osten haben so diese wundervollen Räder oder elektrische Chakren in verschiedenen Farben beschrieben. Auch kann man diese magnetischen Zentren gewisse Laute oder Silben zuordnen, mit denen diese in Resonanz oder enger Verbindung stehen. Die heiligen Mantram oder Mantren archaischer Zeiten arbeiten nach diesem Prinzip der Strömung des Klanges. Die Musiktherapie z.B. arbeitet mit demselben Prinzip.
Das bedeutet, wenn man diese energetischen Zentren wieder in harmonischen Einklang bringt(man beachte die innere Bedeutung des Wortes – Ein-Klang), kann man heilbringende Wirkung auf den niederen Ebenen bis hin zum physischen Aspekt des Menschen erzielen.
Diese Hauptzentren des astralen Aspektes oder Fahrzeugs liegen in enger Verbindung mit der Wirbelsäule. Das Doppel-S der Wirbelsäule gleicht wahrlich dem Körper und der Bewegung einer Schlange. Deswegen sprechen die Weisen des Ostens also von der Schlangenkraft, mehr noch sie sprechen von der feurigen Schlangenkraft, da sie ja in den Elektronen lebt. Wenn wir z.B. dem Ellbogen einen Schlag versetzen und das sogenannte „narrische Bein“ erwischen, dann spüren wir den Stromschlag ähnlich einem Kurzschluss in der Stromleitung.
Die feurige Schlangenkraft wird dort eben Kundalini genannt und ruht in schlafendem Zustand dreieinhalb mal eingerollt zwei Fingerbreit oberhalb des Anus und zwei Fingerbreit unterhalb der Geschlechtsteile. Ihr Schlafort ist nicht zufällig, sondern deswegen in dieser Region, weil das grösste Potenzial der feurigen Kraft in der Sexualität selbst liegt. Dort wo die Kundalini-Kraft in ihrem Membransack eingeschlossen ist, befindet sich das Wurzelchakra oder Chakra Muladhara.
Wenn die solaren und lunaren Atome mit dem sogenannten Triveni in der Nähe unseres Steissbeins in Kontakt treten, erwacht sozusagen die Kraft der Feuerschlange und steigt langsam Wirbel für Wirbel und Chakra für Chakra bis zum Scheitel empor, so entwickeln sich wieder alle einst verlorengegangen Kräfte des Menschen und so erwecken wir unser schlafendes Bewusstsein.
Die Kundalini und die sieben Kirchen
Die sieben Chakren waren auch dem esoterischen Christentum bekannt unter dem Namen „Kirchen“ von Ephesos, Smyrna, Pergamos, Thyatira, Sardis, Philadelphia und Laodicea (siehe Bibel, Off., 2.Kap., 3.Kap.) Das Wort Kirche bedeutet Gemeinde oder Zusammenkunft, hier also ein Zusammentreffen von Energien innerhalb der Wirbelsäule.
Beschreibungen der verschiedenen Chakren:
Kirche von Ephesos
Wurzelchakra
Sanskritname: Muladhara
Christlicher Name: Kirche von Ephesos
Region: Steissbein; nährt mit seiner sexuellen Energie alle anderen Chakren
Vokal: S
Element: Erde
Tattwa: Prithvi
Blütenblätter: 4
Fähigkeit: Beherrschen des Elements Erde. Bei vollkommener Entwicklung erlangt man das „Elixir des ewigen Lebens“ und man kann physischen Körper mehrere tausend Jahre lebendig erhalten.
Kirche von Smyrna
Prostatisches/Uterines Chakra
Sanskritname: Svadhisthana
Christlicher Name: Kirche von Smyrna
Region: Geschlechtsteile; steht auch in Verbindung mit den Nieren und Unterbauch
Vokal: M
Element: Wasser
Tattwa: Apas
Blütenblätter: 6
Fähigkeit: Beherrschen der elementalen Wasser und das Glück der Zeugung; man lernt die astralen Wesen kennen; astrales Verdoppeln und die grossen Mysterien des Lebens und die Mysterien des Todes erforschen.
Kirche von Pergamos
Nabelchakra/Solarplexus
Sanskritname: Manipura
Christlicher Name: Kirche von Pergamos
Region: Nabel; Bauchgegend; Kontrolliert die Milz, Leber, Bauchspeicheldrüse, usw.
Vokal: U
Element: Feuer
Tattwa: Tejas
Blütenblätter: 10
Fähigkeit: Telepathie, Befreiung aller Art von Krankheiten; Kontrolle über das Element Feuer.
Dieses Zentrum ist das Gehirn der Gefühle. Es nimmt alle solaren Kräfte auf und nährt damit alle Nervenzentren.
Kirche von Thyatira
Herzchakra
Sanskritname: Anahata
Christlicher Name: Kirche von Thyathira
Region: Herz
Vokal: O (Vokal A für Lungenchakra und Thymusdrüse)
Element: Luft
Tattwa: Vayu
Blütenblätter: 12
Fähigkeit: Versetzen des physischen Körpers in die Astralwelt (Jinas-Wissenschaft); astrales Austreten; Kraft der Inspiration, Vorahnung und Intuition; Kontrolle über das Element Luft.
Kirche von Sardis
Kehlkopfchakra
Sanskritname: Vishuddha
Christlicher Name: Kirche von Sardis
Region: Kehlkopf
Vokal: E
Element: Äther
Tattwa: Akascha
Blütenblätter: 16
Fähigkeit: Hellhörigkeit, magisches Ohr; Musik der Sphären und des Kosmos hörbar; Wesen der Astralwelt werden hörbar; Kontrolle über Element Äther. Die schöpferische Kehle, die Macht über das Wort.
Kirche von Philadelphia
Stirnchakra
Sanskritname: Ajna
Christlicher Name: Kirche von Philadelphia
Region: Stirn, zwischen den Augenbrauen
Element: Geist (Manas)
Vokal: I
Blütenblätter: 96 (weil gebündelt erscheinen sie wie 2)
Fähigkeit: Das Auge der Weisheit, Hellsichtigkeit
Kirche von Laodicea
Scheitelchakra
Sanskritname: Sahasrara
Christlicher Name: Kirche von Laodicea
Region: Scheitel, Zirbeldrüse
Element: Licht
Vokal: I
Mantram: Om
Blütenblätter: 972 (auch tausendblättriger Lotus genannt)
Farbe: Gold (daher der Mythos des Heiligenscheins)
Fähigkeit: Polyvidenz, „Diamantauge“ mit dem man das Gedächtnis der Natur studieren kann – dieselbe Akascha-Chronik; Höhere Intuition, Erleuchtung, Allwissenheit;
Dr. Krumm-Heller sagt, es sei besser eine Stunde täglich die Vokale der Chakren zu mantralisieren, als tausend Bücher zu lesen.
Die Reihenfolge der Vokale ist folgende: I-E-O-U-A-M-S
Man singt jeden Vokal einzeln indem man den Ton verlängert, dazwischen holt man tief Luft.....gutes Gelingen!
Wenn Sie nach diesem Studium den Wunsch verspüren in der Thematik tiefer zu gehen, so kontaktieren Sie uns jederzeit unter info@gnosis.at
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