Bis zu meinem letzten Atmzug werde ich mich in Mitgefühl übenH.H. Dalai Lama
In der heutigen Zeit der ständigen Veräusserung und Faszination äusserer Aspekte, sowie dem Streben nach schnell ernüchternden Errungenschaften wie Karriere, sozialer Status und dem Kleiden nach den neuesten Trends, sind Tugenden wie die Fähigkeit zum universellen Mitgefühl und der gegenseitigen aufrichtigen Liebe in uns verkümmert.
Der Strom des waagrechten Gesellschaftslebens, innerlich hohl und leer, ohne die kostbaren erfüllenden spirituellen Aspekte aller Weisheitslehren weltweit, wirft uns in den ständigen Glauben von Allem getrennt zu sein, frei nach dem Motto "gesunder Egoismus" leben wir im ständigen Wettbewerb gegen alle, in einer ständigen Kompetition, immer davon überzeugt das wir als Mensch eine Insel sind.
Ganz anders aber ist die Brüderlichkeit des Mitgefühls. Jede Form von Rassismus, Kampf und Egoismus geht verloren, wenn wir erkennen, das wir im universellen und für die fünf Sinne unsichtbaren Geist ALLE EINS sind. Wir alle entsprangen der selben göttlichen Intelligenz, nennt man sie nun Logos, Brahma oder einfach nur den Schöpfergott, gleich welcher Rasse, Hautfarbe oder Kaste sind wir vor den Augen unserer Mutter Erde alle nur Tropfen im selben grossen Ozean der Genesis (der Schöpfung). Erkennt man dies , so bekommt die Fähigkeit zum universellen Mitgefühl gegenüber allen Wesen seine Berechtigung.
In der heutigen Zeit sprechen die Buddhisten vom Dalai Lama als der lebendigen Verfleischlichung oder Inkarnation der göttlichen Intelligenz AVALOKITESHWARA oder CHEN REZIG. Und so wie einst Jesus seinen Schülern erklärte, man solle sie "an den Früchten erkennen", so erkennen wir die Früchte seiner Heiligkeit dem Dalai Lama anhand seiner unendlichen Diplomatie auf politischer Ebene, genauso wie zu seinem geliebten Volk. Als Politiker setzt er sich für die Tibeter in Gefangenschaft ein, als Lama umarmt er mit seinen tausend Armen des Mitgefühls jeden Morgen die ganze Welt.

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